Giòasteka Freeride 2009: Skateboardare åker ner för San Bernardino

Från 27 till 30 augusti används San Bernardino som en nedfart. Runt hundra downhill-skateboarder samlas här vid tävlingen Giòasteka Freeride 2009. Att vinna är inte särskilt viktigt, det är en upplevelse att vara med.

Giòasteka Freeride.  Foto:  VeranstalterFör fjärde gDriften, Windschattenfahren und spektakuläre Überholmanöver sind charakteristisch für die Abfahrtsdisziplin des Skateboardens. Nun findet auf der zwei Kilometer langen Strecke am San Bernardino mit sieben Haarnadelkurven zum vierten Mal der Giòasteka Freeride statt. Die Teilnehmer werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern erreichen. Gebremst werden kann mit der Schuhsohle oder in einem spektakulären Manöver, bei dem, ähnlich wie beim Snowboarden, der Rider das Brett querstellt.

Die Abfahrtsstrecke am San Bernardino bietet ausgezeichnete Voraussetzungen für Downhill Skateboarding. Auf einer gesperrten und mit Heuballen abgesicherten Strasse bieten die sogenannten «Freerides» den Riders die Gelegenheit, ihren Sport zu trainieren.

Giòasteka Freeride.  Foto:  VeranstalterLaut dem Gesetz für fahrzeugähnliche Geräte ist Skateboarden nur in Tempo-30 Zonen und auf kaum befahrenen Nebenstraßen erlaubt. \"Trainingsmöglichkeiten wie die am Giòasteka Freeride sind in Nordamerika rar\",  meint die Kanadierin Dasha Kornienko, die für die Weltcup Tournee gerade in Europa ist und sich auf den Freeride freut: «Hier kann ich mich perfekt auf die Downhill Weltcups vorbereiten, ohne mir Sorgen wegen des Verkehrs zu machen.»

Der Event ist Teil der Schweizer Skateboard-Rennserie «Burning Wheels Tour» presented by FUNSPORTING. Die Serie wird von Fahrern organisiert, die selbst zur Szene gehören und größtenteils auch als Athleten an den Wettkämpfen teilnehmen. Dieser Idealismus macht sich bemerkbar: Die gesamte Tour ist ein Non-Profit Projekt, bei dem alle Organisatoren unentgeltlich arbeiten und Sponsoreneinnahmen nur dem Sport selbst zugute kommen.

Giòasteka Freeride.  Foto:  Veranstalter«Als ich mit 16 Jahren in die Slalomskateboard-Szene eintrat, fand ich eine Familie, welche mich in ihre Kreise aufnahm. Sie half mir, meine Persönlichkeit zu bilden und motivierte mich für eine sportliche Freizeitgestaltung», so der Mediensprecher der Tour, Michael Brönnimann.

«Heute ist es an uns, dieses Erlebnis der nächsten Generation weiter zu geben. Genauso wie es für unsere Vorgänger war, ist es auch für uns: Wir stellen uns in den Dienst der Gemeinschaft und geben zurück, was wir in jungen Jahren erhalten haben. Natürlich in der Hoffnung, dass die Junioren von heute dereinst in unsere Fussstapfen treten werden.»

Bei der Burning Wheels Tour werden in waghalsigen Downhillrennen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreicht, in Slalomrennen mit bis zu fünf Richtungswechseln pro Sekunde ist die ganze Geschicklichkeit der Fahrer gefragt.

Die drei Events der Serie verfolgen aber auch das Ziel, neue Fahrer anzulocken und Jugendlichen neue Perspektiven zur Freizeitgestaltung zu zeigen. Der Skateboard-Rennsport ist eine kleine Sportart mit einem starkem Zusammenhalt. Die Wettkämpfe können bei allem sportlichem Ehrgeiz manchmal beinahe Familientreffen ähneln.

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